Unser Jazz Truck auf dem Elbjazz

Wie ein kleiner Wohnwagenanhänger zum großen Gewinn für das Elbjazz Festival wurde. Wir sind happy und kommen gerne wieder!

©Alex Kiausch
©Stefanie Jensen
CLEO & David Grabowski ©Stefanie Jensen
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©Stefanie Jensen
©Stefanie Jensen
©Stefanie Jensen
©Christopher Olesch

Erstmalig gab es dieses Jahr auf dem Elbjazz Festival eine vierte Bühne, den Jazztruck, gelegen zwischen Hauptbühne und Helgen. 

Ermöglicht von der Haspa Musik Stiftung und kuratiert vom Jazzbüro präsentierten sich dort sechs frische Newcomerbands aus Hamburg.

Am Freitag ging es bei strahlendem Sonnenschein los mit CLEO und David Grabowski, deren samtige Stimme und gefühlvolle Gitarre die Bühne vor dem gut gefüllten Helikopterlandeplatz eröffneten.

Anschließend spielte das Moritz Hamm Quartett, das dieses Jahr das Debütalbum „Erwachen“ veröffentlichte. Moritz Hamm ist hierbei nicht nur Bandleader sondern auch für Komposition, Produktion und Mix verantwortlich.

Den Abschluss des Abends machten Skilbeck, die mit ihrem Sänger und Rapper Niklas Nieschlag dem Publikum ordentlich einheizten und für eine bombastische Stimmung sorgten – da gab es kein Halten mehr, der Jazztruck bebte, das Publikum bouncte und der eine oder die andere stellte sich die Frage, ob er nicht gerade vor der Hauptbühne gelandet sei. Das war ein großes Fest!

Samstag ging es weiter mit der Another Heroes Bands – einem neuen Quartett um den Bassisten Giorgi Kiknadze, dass sich ihren Helden wie David Bowie oder den Beatles in der Sprache des klassischen Jazz näherte.

Es folgten Pelikan Crossing, einer erst kürzlich entstandenen neuen Formation aus Hamburg, mit ihrem zweiten Auftritt überhaupt. Wir wurden Zeuge davon, wie eine Zuhörerin nach dem Konzert auf die Band zuging und ihnen sagte, dieses wäre das beste Konzert des Elbjazz gewesen. Das lassen wir mal so stehen.

Den Abschluss machten Norlyz, „die kleine verspielte Schwester von Meute“, wie Elbjazz titelt, deren Elektrosound mit Trompete und Saxofon von der Menge frenetisch abgefeiert wurde.

Die neue Haspa/Jazzbüro-Bühne für den Hamburger Jazz-Nachwuchs wurde an beiden Tagen sehr gut besucht und die präsentierte musikalische Vielfalt, die Jazz made in Hamburg zu bieten hat, vom Publikum mit Begeisterung angenommen.

Line Up Freitag:

CLEO (voc) & David Grabowski (g)

Moritz Hamm Quartett
Max Boehm (sax), David Grabowski (g), Tilman Oberbeck (b), Moritz Hamm (dr)

Skilbeck
Max Boehm (sax), Lasse Golz (sax, bcl), Leon Saleh (dr), Niklas Nieschlag (voc, rap)

Line Up Samstag:

Another Heroes Band
Sven Kerschek (g), Lothar Müller (g), Giorgi Kiknadze (b), Rafa Müller (dr)

Pelican Crossing
Sophia Oster (p), Pouya Abdi (g), Roz MacDonald (b), Rafa Müller (dr)

Norlyz
Lasse Golz (sax, bcl), Philipp Püschel (tp, flh), Paul David Heckhausen (synth, ableton, handpan, perc)

 

 

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