Preisverleihung Hamburger Jazzpreis 2023

Die Preisverleihung des Hamburger Jazzpreises an Dirk Achim Dhonau mit anschließendem Preisträgerkonzert fand im feierlichen Rahmen beim Elbjazz Festival statt.

©AleX Kiausch
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Zu Beginn der Preisverleihung moderierten Sarah Seidel vom NDR und unsere Jazzbüro Geschäftsführerin Réka Csorba einen charmanten Rahmen. Dabei wurde besprochen, was das Jazzbüro, das den Hamburger Jazzpreis ausrichtet, als Dachverband der Szene in Hamburg bewegt und was den Hamburger Jazzpreis ausmacht.

Eine spannende Frage war, wie es dazu kam, dass nach Silvan Strauß, dem Hamburger Jazzpreisträger 2021, erneut ein Schlagzeuger die renommierte und mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung erhält. Die Antwort der Fachjury lautete: Wir prämieren eine herausragende künstlerische Leistung und ein herausragendes Engagement für die Hamburger Jazzszene – das Instrument ist dabei nur das Ausdrucksmittel, das die auszeichnungswürdige Persönlichkeit zufällig wählt. Somit war es zweimal hintereinander ebenso zufällig das Schlagzeug.

Es folgte eine Laudatio von Vlatko Kucan, der mit Dirk Achim Dhonau schon über Jahrzehnte befreundet und musikalisch verbunden ist. Entsprechend persönlich und besonders anrührend fiel seine Lobrede auf den Preisträger aus. Nach der Übergabe von Trophäe und Urkunde fand ein furioses Preisträgerkonzert statt, das Dirk Achim Dhonau mit seinem neuen Quartett mit Anna-Lena Schnabel am Saxofon, Tilman Oberbeck am Bass und Mattie Winnitzky am Flügel gab. Der Preisträger und seine Band begeisterten die voll besetzte Schiffbauhalle mit Ihrer musikalischen Brillanz, Energie und Spielfreude.

Beim anschließendem Sektempfang im kleinen Rahmen fanden sich neben Dirks Freunden und Familie Vertreter der Hamburger Jazzszene, der Hochschule für Musik und Theater, der Kulturbehörde, von Stiftungen sowie Journalist*innen und weitere Mitglieder unseres Hamburger Jazz Netzwerks ein, um den Preisträger gebührend hochleben zu lassen.

Unser herzlichster Dank gilt allen Ermöglicher*innen der Preisverleihung – insbesondere dem Preisgeldstifter sowie unseren Kooperationspartnern Karsten Jahnke und Nina Sauer vom Elbjazz Festival.

 

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