Wahlprüfsteine Jazz in Hamburg

Parteien unterstützen eine deutlich stärkere Förderung der Jazz-Szene Hamburgs  

 Das Jazzbüro Hamburg als Dachverband und zentrale Anlaufstätte für die Akteur*innen des Jazz in Hamburg hat Ende Januar 2020 in sieben sog. Wahlprüfsteinen zur Bürgerschaftswahl einen Forderungskatalog zur stärkeren Wahrnehmung und Förderung des Jazz in Hamburg aufgestellt. Alle fünf angeschriebenen Parteien haben geantwortet und Unterstützung für die Wünsche und Erwartungen in Aussicht gestellt. Dabei wird anerkannt, dass der Jazz seit vielen Jahren nur eine gleichbleibende, relativ niedrige Förderung erfahren hat und so hinter andere Musik- und Kultursparten zurückgefallen ist. Eine Erhöhung der Förderung wird von den Parteien entweder unterstützt oder Prüfung in Aussicht gestellt.

Eine künftige Selbstverwaltung dieser Fördermittel durch einen transparent aufgestellten Beirat wird von der Mehrheit der Parteien für denkbar angesehen. Auch der Wunsch, dass die Mittel aus dem Musikstadtfonds erhöht und mit deutlich längerem Vorlauf zugewiesen werden, wird von allen Parteien unterstützt. Und schließlich wird der Wunsch der Jazz-Akteure nach einer stärkeren Aufmerksamkeit und Bewerbung dieser Musiksparte über Hamburg Tourismus durchaus begrüßt.

Das Jazzbüro Hamburg freut sich über die positiven Aussagen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke, CDU und FDP: „Man hat in der Politik offenbar erkannt, dass sich die gesamte Jazz-Szene in Hamburg in den letzten zehn Jahren fundamental entwickelt hat, inzwischen geprägt von attraktiven Festivals, interessanten Konzerten in den großen Häusern sowie einer großen Vielfalt an Clubs und Veranstaltungsstätten. Wir werden den neu gewählten Abgeordneten in der Bürgerschaft und dem neuen Senat nach der Wahl auf den Zahn fühlen und auf Berücksichtigung unserer berechtigten Wünsche und Forderungen drängen.“ (Günter Muncke, 2. Vorsitzender des Jazzbüro Hamburg e.V.)
Die Wahlprüfsteine und Antworten stehen hier als PDF zum Download zu Verfügung: Wahlprüfsteine – Antworten

Hamburg, den 13. Februar 2020
Vorstand und Geschäftsführung
Jazzbüro Hamburg

 

 

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