Vergangene Projekte

JAZZ HOCH IM KURS

Foto: Walter Schmitz

Das Projekt JAZZ HOCH IM KURS ging im März 2015 dank der Vermittlung durch die damalige Kultursenatorin Frau Dr. Kisseler an den Start. Idee und Grundgedanke des Projektes mit der Deutschen Bank Hamburg ist die Förderung des Jazznachwuchses. Unter dem Motto „Junger Jazz nach Schalterschluss“ finden jährlich sechs Konzerte in ausgewählten Filialen der Deutschen Bank statt. Das Projekt fand zunächst in Hamburg, bald aber in ganz Norddeutschland Anklang.

Präsentiert werden junge, professionelle Bands und Ensembles aus dem norddeutschen Raum sowie ausgesuchte Preisträger*innen des Nachwuchswettbewerbs JUGEND JAZZT.

Kurator der Reihe JAZZ HOCH IM KURS ist Pianist und Komponist Mischa Schumann. Das Jazzbüro übernimmt die Organisation der Konzerte.

Das Projekt JAZZ HOCH IM KURS ist zusätzlich auch mit einer Förderung des Landeswettbewerbs JUGEND JAZZT durch die Deutsche Bank Hamburg verbunden. Die Bank unterstützt  auch diesen Nachwuchswettbewerb und stiftet einen Sonderpreis, der mit 1000 Euro dotiert ist. Die Auswahl des / der Preisträger*in erfolgt über die Jury von Jugend Jazzt.

Hamburger Jazztage / Überjazz

2004 veranstaltete der Verein gemeinsam mit der NDR Jazzredaktion die ersten Hamburger Jazztage im Altonaer Theater. Nach dem Aus des New Jazz Festivals in der FABRIK (ehemals auch im Onkel PÖ) und dem Aus des JazzPort Festival im Zelt vor den Deichtorhallen, gab es kein internationales Jazz-Festival mehr in der Stadt.
Gemeinsam mit dem Musikerverein Jazzhaus Hamburg, der NDR Jazzredaktion und der NDR Bigband hat das Jazzbüro ein damals neues Konzept entwickelt: internationale Gäste teilen sich die Bühne mit Hamburger Künstler*innen.

Und sie gestalteten auch mit! In den ersten Jahren waren es die Hamburger Musiker*innen selber, die Ordnerfunktionen übernahmen und als Türsteher*innen fungierten. Die Hamburger Jazztage waren Szene-Treff. Große internationale Künstler*innen waren hier gerne zu Gast und erinnern ihre Konzerte noch heute. Für einige bedeutete das Festival auch den Start ihrer internationalen Karriere.
Alle Konzerte wurden vom NDR mitgeschnitten und anschließend als Sampler vom Jazzbüro produziert.

Hier die Programme der ersten Ausgaben der Hamburger Jazztage  zum Download

6. Hamburger Jazztage in der FABRIK. Foto: Thomas Schloemann

Ab 2007 dann wurde aus den Hamburger Jazztagen das Festival ÜBERJAZZ. Partner waren ab jetzt: Jazzbüro Hamburg e.V., NDR-Jazzredaktion die Kampnagel-Fabrik und die Karsten-Jahnke Konzertdirektion. Unter dem Motto: Jazz ist tot – es lebe der Jazz präsentierte die Neu-Auflage der Hamburger Jazztage Musiker*innen und Ensembles, die ihre Wurzeln im Jazz haben, aber weit darüber hinaus spielen. Das Spektrum der Genres reichte von Death Metal Jazz bis Afrojazz, Jazz zum Tanzen, Jazz zum Chillen oder – natürlich auch – Jazz zum konzertanten Zuhören.  Anliegen des Jazzbüros war es, die Hamburger Szene in diesem Kontext der Innovation zu präsentieren.

Das Miteinander der Kooperationspartner*innen war ein filigranes Gebilde aus subventionierter und kommerzieller Kultur. Es fand sein Ende, als die Kulturbehörde sich 2015 entschloss, die Subventionen für die Hamburger Jazztage nicht wie bisher über das Jazzbüro, sondern direkt an die Konzertagentur Jahnke als Festivalorganisation zu vergeben. Jazzbüro und NDR zogen sich aus dem Festival zurück.

 

 

Foto: Thomas Schloemann

LAUTSPRECHER

Die monatliche Veranstaltungsreihe startete 2010 in der Kantine des Hamburger Schauspielhauses. Nach drei erfolgreichen Spielzeiten mit stets ausverkauften Veranstaltungen wechselte LAUTSPRECHER 2013 ans Thalia in der Gaußstraße. 

Bei LAUTSPRECHER wurden Sprache und Jazzmusik theatralisch verbunden. Die jeweiligen Abende wurden mit und durch Mitglieder des Schauspielhaus- später Thalia-Ensembles und Hamburger Jazzmusiker*innen gemeinsam gestaltet: Die Lautsprecher-Hausband unter der Leitung von Felix Behrendt (b) sowie ausgesuchten Gastmusiker*innen improvisierten zu spontan entwickelten Theaterszenen. Ausschnitte aus Bühnenklassikern erhielten eine besondere musikalische Dimension. Live-Hörspiele, moderne Dramatik oder Lyrik-Programme trafen auf Jazzspielarten und standen neben noch neu zu entdeckenden Spiel- und Zwischenformen aus Jazz und Theater. Moderiert wurde Lautsprecher durch den Kampf-der-Künste-Moderator Michel Abdollahi ganz im Stil einer musikalischen Late Night. In der Gaußstraße übernahm Kollege David Friedrich seine Rolle. Alle Folgen von LAUTSPRECHER wurden präsentiert von Jazz auf NDR Info. 2014 wurde die Reihe eingestellt. 

„Was im ersten Moment nach deftiger Comedy klingen mag, erweist sich beim näheren Hinhören als eines der kreativsten Kulturprojekte, die Hamburg derzeit zu bieten hat.“ (Hamburger Morgenpost | 24.11.2010)

 

Jazz Matters – Traditional meets Modern

Das Projekt war eine Kooperation der Vereine Jazz Federation, Swinging Hamburg, Jazzbüro und Jazzhaus…

Am Anfang war Jazz einfach Jazz. Doch bald gab es Traditionalisten und Moderne – reichlich Debattenstoff und Anlässe für Abgrenzungsrituale. Richtig gute Musiker aber hatten Abgrenzung nie nötig. Hier knüpfte  die Idee von „Jazz Matters – Traditional Meets Modern“ an: vier  in ihren jeweiligen Feldern herausragende Bands aus Hamburg treffen aufeinander.

Die erste Veranstaltung im Januar 2015 war ein voller Erfolg. Das Abendblatt schrieb: „Dieser freundliche Clash der Generationen und Stile machte auch den Reichtum an Ausdrucksmöglichkeiten des Jazz in Hamburg bewusst. Es sollte unbedingt fortgesetzt werden…“. Leider konnten die  Folgeveranstaltungen die Erfolgsquote nicht fortsetzen; die Reihe schlief 2017 ein. Der Grundgedanke  aber bleibt: It’s simply good music that matters!“