Eine wichtige Mail des Kultursenators Carsten Broda an die Kulturschaffenden der Stadt

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Corona Soforthilfe - Ein Überblick über Hilfsmaßnahmen

Dear all,

 ein Kraftakt ist geschafft. In der letzten Woche haben wir in diversen Telefonkonferenzen gemeinsam über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie gesprochen, die in ganz besonderem Maße auch die kulturellen Einrichtungen und Betriebe sowie die Künstlerinnen und Künstler treffen. Es war sehr hilfreich, dass Sie in den Gesprächen die dadurch ausgelösten Problemlagen noch einmal in all ihrer Vielfalt geschildert haben.

 Wir haben in den letzten beiden Wochen intensiv daran gearbeitet, verschiedene Rettungsmaßnahmen zu entwickeln. Der Senat hat am 20.03.2020 ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das er heute noch einmal ausgeweitet hat, um schnellstmöglich zu helfen.

Zentraler Baustein ist die Hamburger Corona Soforthilfe, die über die Investitions- und Förderbank organisiert wird. Sie ermöglichtunbürokratische Zuschüsse für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler aus Hamburg, die infolge der Corona-Epidemie und/oder der diesbezüglich erlassenen Hamburger Corona-Allgemeinverfügungen mittelbar bzw. unmittelbar in eine existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdete Liquiditätsengpässe geraten sind. Der HCS Zuschuss ist nicht rückzahlbar und soll nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt werden. Geplant ist, dass Solo-Selbständige 2.500 Euro und Unternehmen 5.000 bis max. 30.000 Euro erhalten.

Unser Ziel ist es, insbesondere auch Künstlerinnen und Kreative sowie kleine und mittlere Unternehmen gerade auch aus Kultur und Kreativwirtschaft möglichst unkompliziert und schnell unterstützen zu können. Daher haben wir die Hamburger Hilfen mit denen Hilfen der Bundesrettungsprogramme für Solo-Selbstständige und Unternehmen bis 10 Mitarbeiter koordiniert. Beide können in einem Verfahren über die Investitions- und Förderbank beantragt werden.

Ab heute Abend finden Sie unter www.ifbhh.de alle Informationen zu der Corona Soforthilfe von Bund und Land und auch zu dem ausgeweiteten IFB Förderkredit Kultur. Anträge auf Soforthilfe können ab Montag online gestellt werden unter:

www.ifbhh.de

 Diese Soforthilfe bettet sich ein in eine ganze Reihe weiteren Hilfsmaßnahmen, über die ich Ihnen in dieser Mail einen Überblick geben möchte. Laufend aktualisierte Informationen finden Sie unter:

 https://www.hamburg.de/bkm/13729684/hilfsmassnahmen-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft/

 Die wesentlichen Hilfen sind:

 Übersicht über die Hamburger Hilfen:

  • Finanzierungssicherheit für Zuwendungsempfänger

Wie bereits in der Telefonkonferenz bereits zugesagt, gilt für alle Betroffenen, die Zuwendungen der Stadt einschließlich der Behörde für Kultur und Medien erhalten haben: Förderzusagen der Stadt bestehen, auch wenn die geplanten Produktionen und Projekte jetzt nicht oder in anderer Form umgesetzt werden können.

  • Hamburger Corona Soforthilfe des Senats – Auszahlung über die IFB

Dieses Soforthilfeprogramm soll, wie gesagt, in Hamburg ansässigen kleinen und mittleren Betrieben sowie Freiberuflern helfen, die in Folge der Corona-Allgemeinverfügungen unmittelbar in eine existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind. Hier können Sie ggf. direkte, echte Zuschussmittel in abgestuften Höhen erhalten. Diese Hilfe kann mit der „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmer und Solo-Selbstständige“ des Bundes gekoppelt und ab 30.3.2020 unter www.ifbhh.de zusammen beantragt werden:

 

 

Hamburg

Bund

Gesamt

Solo-Selbständige

2.500 €

9.000 €

11.500 €

1-5 Mitarbeiter

5.000 €

9.000 €

11.500 €

5-10 Mitarbeiter

5.000 €

15.000 €

20.000 €

11-50 Mitarbeiter

25. 000 €

-----------

25. 000 €

51-250 Mitarbeiter

30.000 €

-----------

30.000 €

 

  • IFB-Förderkredit Kultur

Zudem werden im IFB-Förderkredit Kultur insgesamt 50 Mio. Euro zur Verfügung stehen, mit denen Kulturbetriebe schnell und zusätzlich zu den Soforthilfen dringend benötigte Liquiditätshilfen erhalten. Die Hilfe steht nicht nur für Investitionen zur Verfügung, sondern auch für Betriebsmittel. Die Förderrichtlinien und weitere Informationen finden Sie ebenfalls unterwww.ifbhh.de.

  • Zinslose Stundung für gewerbliche, private Mieter städtischer Immobilien auf Antrag

Betroffene gewerbliche Mieter von städtischen Immobilien können auf Antrag bei ihrem jeweiligen Vermieter die Miete für 3 Monate zinslos stunden und so Entlastung in der momentanen Situation erhalten. Dies ist möglich für Immobilien von Sprinkenhof, HHLA, und LIG.

  • Hilfspaket Kultur

Die Behörde für Kultur und Medien hat speziell für den Bedarf in der Kultur ein Hilfspaket Kultur im Wert von 25 Mio. Euro geschnürt. Es richtet sich an die nichtstaatlichen kulturellen Einrichtungen und Betriebe, die bereits eine regelmäßige Förderung der Behörde für Kultur und Medien erhalten oder nach den bestehenden Förderrichtlinien aufgrund der besonderen Situation förderfähig wären. Hiermit sind bspw. Privattheater, Musik-Clubs, Programmkinos, Stadtteilkulturzentren, Musikensembles und Festivals gemeint. Dieses Programm wird in der Behörde für Kultur und Medien bearbeitet. Dies hat den Vorteil, dass diese Einrichtungen eine Betreuung aus einer Hand erfahren. Wenden Sie sich bitte ab Montag an Ihre bekannten Ansprechpartnerinnen und -partner in der Behörde.

  • Corona-Erlass für die Steuerverwaltung

Unternehmen, die wegen des Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können schon jetzt zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen, z.B. die Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag, Stundung fälliger Steuerzahlungen, Erlass von Säumniszuschlägen, Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen. Ansprechpartner ist das jeweils zuständige Finanzamt.

Selbständig in der Künstlersozialversicherung versicherte Künstlerinnen und Künstler sollten jetzt, wenn sie absehen können, dass sie das im Voraus gemeldete Einkommen nicht erreichen, direkt eine neue Einkommensschätzung an die Künstlersozialkasse senden. Die Künstlersozialkasse hält hierfür eine Reihe an Formularen bereit:
https://www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/aenderungsmitteilungen.html

  • Gebührenrechtliche Hilfen für Gewerbetreibende

Nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich durch die Corona-Allgemeinverfügung in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eingeschränkte Gewerbetreibende und sonstige betroffene Institutionen können bis zum 31.12.2020 einen Antrag auf Stundung oder Erlass der bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Gebühren stellen.

Ergänzend stehen folgende Hilfen weiterhin zur Verfügung:

  • Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die jeweilige Hausbank
    Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe stehen zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf bereits etablierte Förderinstrumente der KfW wie der „ERP-Gründerkredit“ oder der „KfW-Unternehmerkredit“ zur Betriebsmittelfinanzierung zur Verfügung. Informationen dazu finden sich unter: www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
    Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001

Weitere Beratungsangebote

Servicehotline der Hamburg Kreativ Gesellschaft für Kreativschaffende der Hansestadt Hamburg
Telefon: +49 40 879 7986 – 28 (Dienstag bis Donnerstag von 14-17 Uhr, Freitag von 10-13 Uhr)

Servicehotline der Firmenhilfe (von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline für Selbstständige: Freiberufler, Solo-Selbständige, und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern)

Telefon: +49 40 43216949

Servicehotline für Arbeitgeber der Bundesagentur für Arbeit zu Kurzarbeitergeld

Telefon: 0800 45555 20

Kontaktdaten des Jobcenter team.arbeit.hamburg - Standort für Selbstständige

https://team-arbeit-hamburg.de/standorte/fuer-selbststaendige/

Servicehotline der Investitions- und Förderbank Hamburg zu verschiedenen darlehensbasierten Förderprogrammen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen

Telefon: +49 40 248 46 533

Informationen der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg

Auch die BWVI Hamburg hat die Informationen der Bundesregierung noch einmal für Hamburger Unternehmen konkretisiert. Zu den verschiedenen Möglichkeiten gibt es hier weitere Infos.

www.hamburg.de/bwvi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen/

Weitere Infos zur aktuellen Lage finden Sie zudem laufend aktualisiert unter www.hamburg.de/coronavirus

 Es ist eine schwierige Situation, die wir jetzt gemeinsam bewältigen wollen und die Stadt und die Behörde für Kultur und Medien werden alles versuchen, um Sie so gut wie möglich zu unterstützen.

Bleiben Sie gesund und seien Sie herzlich gegrüßt

Carsten Brosda

Freitag, den 17.3.2020

 

 

Hamburger Schutzschirm für Corona-Geschädigte vorgestellt

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Ergänzend zu den Hilfen des Bundes bereitet der Senat weitere Maßnahmen für einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen vor. Den ersten Entwurf eines entsprechenden Zehn-Punkte-Programms haben Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Dr. Carsten Brosda heute (19.3.) vorgestellt. Das Paket soll morgen (20.3.) in einer Sondersitzung des Senat erörtert und verabschiedet  werden, um einen schnellen Startschuss für die Umsetzung zu geben. hier geht's zur Presseerklärung. Wir bleiben dran :-))))

wichtige Ergänzung zur Grundsicherung !!!!

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Betrifft Grundsicherung für Selbständige !
Das Jobcenter Burgstraße ist vorbereitet und vergibt Soforthilfen bis Juni ohne Vermögensprüfung.
Die Hilfe umfasst die Übernahme der Wohnungsmiete, den Grundsicherungsbetrag und die gesetzliche Krankenversicherung. Der Bund bereitet eine Gesetzesänderung vor, um eine unbürokratische Handhabung zu gewährleisten. Das  Jobcenter arbeitet derzeit nur über telefonische hotlines mehr infos dazu hier

 

An alle Jazzakteure in und um Hamburg

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Der Coronavirus hat uns fest im Griff.....
die Kultur steht still, die Stadt auf dem Kopf....

 Obwohl wahrscheinlich alle von uns derzeit die meiste Zeit im Netz verbringen, hier für alle Jazzaktiven eine Übersicht zu Lage...., die wir regelmäßig updaten werden. Außerdem sind wir bemüht   wichtige aktuelle Informationen auf der FB-Seite des Jazzbüros zu teilen und damit auch zu bündeln.

 Wir werden euch in den kommenden Tagen einen Fragebogen zusenden, damit wir die Auswirkungen für die Hamburger Jazz-Szene besser erfassen und gegenüber der Politik auch entsprechend vertreten können.

 Kultursenator Brosda hat Montag (16.3.) in einem Interview mit dem NDR umfangreiche und unbürokratische Hilfe zugesagt, die er gestern (17.3.) in einer Telefonkonferenz mit den wichtigen Institutionen der Musikschaffenden bestätigte, an der auch das Jazzbüro teilgenommen hat. Kurzes Fazit dieser Konferenz:
Die Kulturbehörde arbeitet an Sonderfonds zur Rettung von Kultureinrichtungen. Für Empfänger*innen einer Förderung durch die KB (institutionell wie projektbezogen) ist - in Absprache mit der KB -  eine unkomplizierte Umbenennung der Verwendungszwecke möglich. Das könnte z.B. eine Förderung kleinerer Clubs über die Clubstiftung ermöglichen. Parallel zur Telefonkonzerenz fanden Gespräche zur Stundung von Mieten mit den staatlichen Vermietern statt. Die Finanzbehörde hat bereits die Stundung von Steuerzahlungen zugesagt. O-ton des Senators JEDER WEG AN LIQUIDITÄT ZU KOMMEN IST DERZEIT EIN RICHTIGER . Zum Stand der DInge in der Stadt informiert Hamburg.de

 Infos für Musiker*innen

 Für alle Freiberufler*innen: nehmt die staatliche Grundsicherung in Anspruch, die ihr online beim Jobcenter des Arbeitsamtes beantragen könnt

Beste Informationen dazu auf der Corona-Sonderseite von Rockcity, die auch eine Hotline eingerichtet haben. Das Coronaphone erreicht ihr Montag bis Freitag von 11 - 17 Uhr  unter 040-317 16 58.

Die Hamburger Kreativgesellschaft hat ebenfalls eine Hotline für Künstler*innen eingerichtet. Der Beratungsdienst ist unter der Nummer +49 40 879 7986 – 28 / in den Zeiten Dienstag bis Donnerstag 14-17 Uhr / Freitag 10-13 Uhr erreichbar
 

Die Deutsche Jazz Union gibt auf ihrer Homepage umfangreiche Informationen zu Situation bundesweit.
u.a. den Leitfaden für Freischaffende, den die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) hat veröffentlicht hat und der laufend aktualisiert wird.

Die GVL hat  eine Nothilfe für ihre Mitglieder eingerichtet „Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten. Informationen hierzu hier:

Wichtig Ihr solltet Änderungen Einnahmen bei der KSK melden und bis Ende März wegen vorauszusehender (und bereits eintretender) Einnahmeverluste die KSK anschreiben! hier ein Link zum Formular....

Infos für Veranstalter*innen

Das Clubkombinat macht derzeit eine fantastische Arbeit!!!!!!
Gestern (17.3.) hat es eine Sondersitzung des Clubkombinates geben, die als Videokonferenz eingerichtet war. Die Konferenz wurde aufgezeichnet und wird allen Mitgliedern als Audio und / oder schriftlich nachträglich zur Verfügung gestellt.  Schwerpunkt der Arbeit des CK ist eine groß angelegte Spendenaktion unter dem Hashtag  #coronaclubrettungHH. Die Morgenpost hat über die Situation der Clubs und den Spendenaufruf bericht

- Die bestehenden Gemeinschaftswerbungsformate werden ab sofort der #coronaclubrettungHH

- Auf Bundes- und Hamburger Landesebene wurden Corona-Krisenstäbe eingerichtet. In Hamburg nennen wir den Arbeitskreis "Corona Task Force".

- das Ck arbeitet an einer Merchandise-Kollektion der Clubstiftung, deren Erlöse dann in die Corona-Clubrettung fließen sollen.

Aufgabe an alle:  
Überlegt Euch schon mal individuelle Club/Veranstalter-Rettungsaktionen, die wir in Gemeinschaftswerbungsformaten (Clubplan Plakat, Broschüre A6 (zzgl. Online-Ausgabe und auf der CK-Homepage/Sonderseite Corona) transportieren können. Vom Online-Soli-Konzert-Stream, über Merchandise und virtuellen Ticketkäufen/Gutscheinen für die Zukunft. Bedingung für Teilnahme: Überall gilt es den Hashtag #coronaclubrettungHH zu implementieren.

- In nächster Zeit wird das Clubkombinat einige Orgakräfte benötigen, um alleAufgaben zu stemmen. Sollten in Euren Kreisen demnächst Personen mehr (Frei)Zeit haben, als ihnen lieb ist: freiwillige Helferangebote sind gerne gesehen. Bitte sendet an paradies@clubkombinat.de Eure Hilfsofferten (verfügbare Wochenstunden/Wochentage). Lucas wird die Stabsleitung der CK Task Force Corona übernehmen. Wir schauen dann, wie wir Euch einsetzen können. Die Organisation der CK Task Force wird vermutlich per Microsoft Teams erfolgen.

Die LiveKomm berichtet auf einer Sonderseite zu aktuellen Entwicklungen:

Auch die IHM hat Handlungshilfen zusammengestellt

und noch mehr Informationen:

Das Musikland Niedersachsen hat eine umfangreich Linkliste e zum Thema Musik und Corona ins Netz gestellt. diese Seite Euch zu der passenden Quelle bringen! Es gibt Links für Kulturschaffende, für Musikverbände, Musikschulen, Selbstständig, Festivals und mehr!

Sehr nützlich ist auch die Webseite / bzw der Newsletter des Deutschen Kulturrates

Soweit für heute herzliche Grüße aus dem Jazzbüro!
Bei Fragen ruft uns auch gerne an: 0151/43 25 28 70
oder schickt eine Mail an mq@jazzbuero-hamburg.de

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Wahlprüfsteine Jazz in Hamburg!

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Parteien unterstützen eine deutlich stärkere Förderung der Jazz-Szene Hamburgs

Das Jazzbüro Hamburg als Dachverband und zentrale Anlaufstätte für die Akteur*innen des Jazz in Hamburg hat in sieben sog. Wahlprüfsteinen zur Bürgerschaftswahl einen Forderungskatalog zur stärkeren Wahrnehmung und Förderung des Jazz in Hamburg aufgestellt. Alle fünf angeschriebenen Parteien haben geantwortet und Unterstützung für die Wünsche und Erwartungen in Aussicht gestellt. Dabei wird anerkannt, dass der Jazz seit vielen Jahren nur eine gleichbleibende, relativ niedrige Förderung erfahren hat und so hinter andere Musik- und Kultursparten zurückgefallen ist. Eine Erhöhung der Förderung wird von den Parteien entweder unterstützt oder Prüfung in Aussicht gestellt.

Eine künftige Selbstverwaltung dieser Fördermittel durch einen transparent aufgestellten Beirat wird von der Mehrheit der Parteien für denkbar angesehen. Auch der Wunsch, dass die Mittel aus dem Musikstadtfonds erhöht und mit deutlich längerem Vorlauf zugewiesen werden, wird von allen Parteien unterstützt. Und schließlich wird der Wunsch der Jazz-Akteure nach einer stärkeren Aufmerksamkeit und Bewerbung dieser Musiksparte über Hamburg Tourismus durchaus begrüßt.

Das Jazzbüro Hamburg freut sich über die positiven Aussagen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke, CDU und FDP: „Man hat in der Politik offenbar erkannt, dass sich die gesamte Jazz-Szene in Hamburg in den letzten zehn Jahren fundamental entwickelt hat, inzwischen geprägt von attraktiven Festivals, interessanten Konzerten in den großen Häusern sowie einer großen Vielfalt an Clubs und Veranstaltungsstätten. Wir werden den neu gewählten Abgeordneten in der Bürgerschaft und dem neuen Senat nach der Wahl auf den Zahn fühlen und auf Berücksichtigung unserer berechtigten Wünsche und Forderungen drängen.“ (Günter Muncke, 2. Vorsitzender des Jazzbüro Hamburg e.V.)

Die Wahlprüfsteine und Antworten der Parteien finden Sie
als News hier auf der Homepage  - bitte runterscrollen -